Andacht zum Sonntag, 09.08.2020, Jeremia 1,4-10

Und des Herrn Wort geschah zu mir:   Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleib bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.
Ich aber sprach: Ach Herr Herr, ich tauge nicht zu predigen, denn ich bin zu jung.
Der Herr aber sprach zu mir: Sage nicht:  Ich bin zu jung, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete.
Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr.
Und der Herr streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.
Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.
Jeremia 1,4-10

Wer war eigentlich Jeremia?
Jeremia wurde ca. 650 vor Christus als Sohn des Priesters Hilkijas in Anatot (eine Levitensiedlung, ca. 5km von Jerusalem entfernt) geboren.
Er kommt also aus einem frommen Haus, Priestergeschlecht, er weiß um Gott, um die Geschichte seines Volkes, um das Handeln Gottes an seinem Volk.
Plötzlich spricht Gott zu ihm, einem jungen Mann, man nimmt an, dass er etwa 20 Jahre, vielleicht etwas älter war.
Kein Draufgänger, er gehörte wohl eher zu den ruhigeren Zeitgenossen,
Gott sagt: dich habe ich auserwählt, dich meine ich! Gott hat ihn von Mutterleibe auserwählt.
Jeremia fühlt sich viel zu jung, zu unerfahren, zu untalentiert für den Auftrag.
Das kommt mir doch sehr vertraut vor, selbst in kleinen Dingen, fragte ich mich, ist das jetzt wirklich das, was ich machen oder sagen soll? Kann das sein, dass dieser Gedanke, diese Aufgabe wirklich von Gott ist und er mich meint? Dann dreht sich das Gedankenkarussell: es gibt viel bessere Leute, die diese Aufgabe erledigen können, wenn ich mich da vordränge, gib es nur Stress. Das will Gott bestimmt nicht, er schaut auch darauf, dass es gerecht zugeht! Es gibt klügere und diplomatischere Menschen wie mich in der Gemeinde für diese Aufgabe. Und dann, dann ist die Gelegenheit manchmal vorüber und sie kommt auch nicht mehr.
Jeremia  will sich verkriechen, entschuldigen, kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Gott wirklich ihn meint.
Aber Gott lässt nicht locker, er macht Jeremia klar, dass es nicht in erster Linie um ihn geht sondern was Gott will: Ich sende dich, ich sage dir, was du sagen sollst!!
Bei dem, was uns manchmal wie vor die Füße gelegt ist, fragen wir uns auch, kann das überhaupt sein, ist das wirklich der Wille Gottes? Vor allem, wenn es Dinge sind, die uns nicht leicht fallen, die unter Umständen auch unser Leben verändern,  so wie bei Jeremia. Und wir denken wie er, ich kann das nicht. Da haben wir zweifelsohne recht, ABER, das ist es ja gerade,  wir haben einen Gott, der sendet, der ausrüstet, der selbst durch uns wirkt, wir müssen es nicht alleine machen! Vertrauen wir unserem Gott, glauben wir ihm, er kann! Sicher war das für Jeremia auch nicht so, dass er einmal JA gesagt hat und dann lief alles, nein, er hat – genau wie wir –  jeden Tag neu einüben müssen, Gott ganz zu vertrauen, den Willen zu haben, auf Gott zu schauen, auf ihn zu hören; das muss immer wieder bejaht und gelebt  werden.
Gott spricht weiter zu Jeremia:
Hab keine Angst, vor wem auch immer, ICH bin bei dir!! Fürchte dich nicht vor ihnen!
Nicht genug, dass Gott uns schickt und ausrüstet, nein unser Gott sagt uns ganz deutlich: Habt keine Angst, egal was kommt, ich bin bei Euch!  Das bedeutet nicht, dass alles immer gut ausgeht, das sagt hier unser Herr nicht. Es ist für Jeremia auch nicht gut “in unserem Sinne“ ausgegangen. Aber Jeremia hatte seine Weisung, seinen Auftrag von Gott klar vor Augen, er hatte seinen Auftrag, seinen Lebenssinn.  Sicher war gerade Jeremia auch manchmal am Verzweifeln, wenn er nur Katastrophen, Zerstörung  und Gewalttaten  seinem Volk verkündigen musste, aber er selbst sagt in Kap. 20,9  Sagte ich zu mir: „Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden!“ Dann brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen; ich suchte es auszuhalten, aber ich konnte es nicht. Jeremia hatte erkannt, Gott ist der Allmächtige, ihm allein konnte und musste er vertrauen.

Und Gott spricht weiter:  ICH lege MEINE WORTE in deinen Mund.

Das Entscheidendste, was Gott Jeremia sagt: Es ist mein Wort, was Du sagst, ich der lebendige Gott sage Dir, was Du sagen sollst!!
Jeremia hat es nicht gefallen, dass Gotts Zorn so über sein Volk hereinbrach und er das verkündigen musste. Nur Gottes Worte sind wahr und er hatte es angekündigt, wenn sein Volk ihn verlässt, andere Dinge wichtiger findet, nicht mehr nach ihm fragt, glauben sie brauchen ihn nicht, dann werden sie die Konsequenzen tragen müssen. Und Gott  hat sich nicht geändert; wir sind durch seinen Sohn Jesus Christus mit ihm versöhnt, unser Gott ist ein Gott der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe, aber er lässt sich nicht spotten, wenn wir glauben, wir könnten ihn zur Seite schieben, sein Wort nicht mehr ernst nehmen, dann werden auch wir die Konsequenzen für unsere Entscheidungen tragen müssen.
Schauen wir auf unseren Herrn Jesus Christus, der sich ganz und gar auf die Worte seines Vaters verlassen hat und gehorsam war!  Glauben wir ihm, lesen wir die Bibel, sein Wort, und erwarten, dass Gott zu uns spricht –  nehmen wir ihn ernst, als den, der er ist: Der Allmächtige, Liebende, Gerechte und sich freiwillig an sein Wort gebundene Gott, unser Vater in Jesus Christus!

Barbara Ludwig (Mitglied im Gemeindevorstand)

Andacht zum Monatsspruch

Monatsspruch August:
Ich danke dir dafür, dass ich so unglaublich wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind.
Psalm 139,14 (Basisbibel)

Wenn ich das nur so einfach, aus tiefem Herzen mit dem Psalmbeter beten könnte. Der Dank des Beters scheint aus dem tiefsten Inneren zu kommen. Menschen, die mir erzählen wie wunderbar sie sind, sind häufig anstrengende Weggefährten. Ich empfinde das nicht immer so, dass ich so unglaublich wunderbar wäre. Aber hier geht es nicht um Selbstlob. Es geht um die enge Beziehung zwischen Gott und dem Betenden. Um diese Beziehung geht es in dem dritten Abschnitt des 139. Psalmes, in dem auch unser Vers steht, hier wird sie noch einmal neu reflektiert, nachdem sie bereits im ersten Teil des Psalmes Thema war. Hier nun geht es ums Ganze, um die Schöpfung, darum, dass wir Menschen in der Schöpfung mit Gott verbunden sind. Und auch durch die Geschichte mit unserem Schöpfer. Gott sieht uns an, Gott hat jeden einzelnen unserer Tage in sein Buch geschrieben. Weil Gott mich wunderbar geschaffen hat, weil Gott so wunderbare Werke tut, darf auch ich in diesen Dank einstimmen und erkennen: Gott, ich bin wunderbar geschaffen, ich danke dir. Es geht hier nicht darum, dass ich mich selbst so super finden müsste, weil ich so „Tolles“ leisten würde, oder so unglaublich gut wäre. Hier dankt der Beter ganz direkt, in klarer Zugewandtheit spricht er nicht sich selbst zu, sondern Gott an: Danke, Schöpfergott. Du hast mich wunderbar geschaffen. Du tust so wunderbare Werke.

Ja, in großer Hingabe hat Gott uns geschaffen. Biologisch wie auch mythisch. Beides miteinander verwoben: Unser Ursprung liegt in allem was wir sind und haben und leben immer in unserem Schöpfergott. Von Beginn der Erde bis heute und in alle Zukunft.

Es ist wie eine Überschrift für unser Leben. Und wir werden auf die Wunder, die uns täglich begegnen, gestoßen: Ein Neugeborenes, ein gelingendes Leben, Rettung in letzter Minute, Heilungserfahrung, Hoffnungszeichen. Wieviele Wunder erzählt die Bibel, wieviele Wunder hat Jesus getan, wieviele Wunder gibt es zu erleben. Alle sind sie göttlich, alle erzählen von Gott, als weltliebendem Schöpfer.

Ich möchte Gottes Wunder neu wahrnehmen und mir durch sie erzählen lassen, wie sehr Gott diese Welt und auch mich liebt. Diese Wunder sind zu finden, auch in einer Welt, die so leidet und ächzt. In der es so viel Grund zur Klage gibt, die zum verzweifeln bringen kann. Ich möchte die Wunder in der wunderbaren Schöpfung Gottes wahrnehmen, in der Natur, in meinen Mitmenschen und in mir. Und dann auf tiefem Herzen mit dem Psalmbeter beten: Ich danke dir dafür, dass ich so unglaublich wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind.

Damaris Hecker (Pastorin)

Sommerandachten der EmK

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Gemeinde,

in diesem Jahr haben wir für die Sommerzeit wieder Sommerandachten vorbereitet: Für jede Ferienpausenwoche eine. Wir hoffen, dass sie euch inspirieren, zum Nachdenken anregen und bereichern.

Viel Freude und Anregung beim Lesen und eine gesegnete Sommerpause!

Wir sehen uns wieder im September!

Sommerwanderung mit Regen

Sonntag halb elf, bewölkt. Etwa 20 Personen unserer Gemeinde machen sich auf den Weg zum Heiligenberg. Auf der Thingstätte dann Regen. Es goss wie aus Eimern. Ein Erlebnis! Das gemeinsame Wandern, der Austausch, die Natur war eine gute und bereichernde Erfahrung und ließ den Wunsch aufkommen eine solche gemeinsame Wanderung zu wiederholen.

Kirchlicher Unterricht beginnt wieder

Endlich wieder ein „KU-Wochenende“! Anders als früher, aber doch schön. Am Freitag Abend trafen wir uns online zur Bibelarbeit, übernachtet wurde zu Hause. Am Samstag trafen wir uns in der Kirche, mit viel Platz, Mittags gab’s Pizza aus der Pizzeria und danach spazierten wir für die letzten Unterrichtseinheiten auf den Heiligenberg.

Wir haben es sehr genossen wieder zusammen zu sein. Begegnung tut gut. Gesehen werden, wahrgenommen werden.

Tolle Gruppe 🙂

Pfingsten ist Kraft!

Nicht mit Macht und nicht mit Gewalt, sondern durch meine Geistkraft, spricht Adonaj, mächtig über Heere. (Sacharja 4,6b)

Geist Gottes ist in der Welt. Geist Gottes, die Kraft Gottes, die bis heute wirkt. Verändert. Tröstet. Begleitet. Leitet. Überrascht. Sie ist nicht kontrollierbar. Lässt sich nicht einfangen. Nicht einschüchtern. Nicht von uns, nicht von den Mächtigsten, nicht von den Frommsten, nicht von Krisen, nicht von Lockdown. Die Geistkraft ist einfach da und weht wo sie will.

Jedes Jahr an Pfingsten stehe ich da und wundere mich. Bin berührt. Verstehe die Botschaft der Geistkraft nur zu Teilen. Aber vielleicht ist genau das die Botschaft: So vieles verstehen wir eben doch nicht. Es ist nur Stückwerk. Gott ist größer, als alles was wir uns vorstellen können. Passt nicht in unsere Grenzen.

In diesem Jahr, in diesen Wochen erlebe ich überraschend viele Momente, in denen ich Gottes Geistkraft spüre. Ich spürte sie bei einem Treffen, zu dem ich mit innerlich festgefahrener Meinung ging, meine Überzeugung wurde aufgebrochen und ich konnte anderes zulassen. Neues konnte entstehen. Ich spürte sie in einer Gruppe, in der ich mich öffnete, meine Sorgen und Zweifel und Fragen teilte und aufgefangen wurde, andere fanden die richtigen Worte, die mich in der Tiefe berührten und Heilung förderten. Ich spüre sie, wenn die Möglichkeiten Kontakte zu halten sich vielfältig zeigen. Wenn ich Gottes Botschaft neu begegnen kann, wo noch vor wenigen Wochen alles stillstand. Wenn Neues Raum einnimmt und gesegnet wird.

Von Gottes Geist wird bereits lange vor dem Pfingstereignis im Alten Testament erzählt. Der hebräische Begriff „Ruach“ oder „Ruah“ ist Lebenshauch, Wind, Geist und Kraft. Verbunden mit Mensch und Gott. Die Ruach Gottes ist Geistkraft – unumstößlich mit Gott verbunden. Die Geistkraft Gottes ist nicht Macht oder Gewalt, wie wir Menschen sie so häufig leben und fördern. Gottes Geist ist die Gegenwart Gottes selbst. Und die Zusage, dass die heilige Geistkraft in die Welt kommt, wird sichtbar und spürbar an Pfingsten. Diese Zusage heißt, dass Gott selbst in dieser Welt ist und bleibt und wirkt. Größer als wir verstehen. Die Jünger waren fünfzig Tage nach der Auferstehung Jesu verängstigt und mutlos. Wussten nicht wie es nur weitergehen kann ohne Jesus bei ihnen. Ihnen fehlte die Perspektive und so zogen sie sich zurück. In Zeiten, in denen wir verunsichert sind, in denen wir uns einsam und allein fühlen, in denen wir zweifeln und fragen, ist die Gegenwart des Heiligen Geistes tröstend und helfend. In Zeiten in denen unser Leben einem Lockdown gleicht, da ist uns zugesagt: Gott ist mit uns. Gott zeigt sich mit der Kraft des Heiligen Geistes. Zu erleben, dass Mauern fallen, dass sich neue Wege auftun, dass Türen sich öffnen, dass Unmögliches möglich wird, dass aus einem Ende ein Neubeginn wird – das erleben die Freunde und Freundinnen Jesu in feurigen Zungen, in Brausen und Tosen. Was soll das werden, was hat das zu bedeuten – fragen die Leute nachdem die Jünger erfüllt von heiligem Geist Gottes Taten verkündigten (Apg 2,12). Was das wird? Was das zu bedeuten hat? Wir werden es sehen. Haltet die Augen offen, denn die heilige Geistkraft Gottes überrascht dort, wo wir sie nicht erwarten. Vielleicht, wenn wir uns eingeschlossen haben. Wenn wir verzagen. Wenn wir zweifeln. Wenn wir nicht mehr klar sehen. Vielleicht wenn wir uns im Aktionismus befinden. Sie handelt nicht nach unseren Maßstäben. Sondern nach göttlichen. Lasst euch überraschen!

Gottesdienst vor Ort

Viele waren unsicher. Sollen wir unter diesen Umständen zum Gottesdienst in der Kirche kommen? Wird das den Vorstellungen gerecht, die wir von Gottesdienst und Zusammenkommen haben? Können wir so „Gemeinde leben“ mit all den neuen Regeln und so viel Abstand? Der Gottesdienst und unser Zusammensein am Sonntag, 24.5., war etwas ganz Besonderes. Nach den vielen Wochen wieder gemeinsam in der Kirche Gottesdienst zu feiern war, obwohl wir so wenige waren, doch sehr wohltuend. Ja, es ist herausfordernd sich auf die neuen Voraussetzungen einzulassen. Ja es ist nicht wie vorher und es fehlt immer noch so viel. Aber es ist doch ein besonderer Ausdruck des Glaubens zusammen zu kommen, Gott zu loben, Anliegen zu teilen, auf Gott und aufeinander zu hören. Wir haben nicht gesungen, sondern der Musik gelauscht und mitgesummt. Wir haben in der Zeit der Gemeinschaft intensiv Erlebnisse, Anliegen und Bitten geteilt. Was mich sehr traurig stimmt ist, dass wir gerade keine Möglichkeit haben, die Kinderkirche stattfinden zu lassen. Es gibt hier manche Pläne und Überlegungen, die Kinder in den nächsten Wochen dennoch zu begleiten. In den Online-Sofagottesdiensten ist es möglich mit Kindern teilzunehmen. Natürlich dürfen Kinder auch vor Ort dabei sein, wenn die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam kommen und die Schutzmaßnahmen einhalten.

Wir freuen uns auf weitere Begegnungen online oder vor Ort, am Telefon oder per Mail. Und ich lade noch einmal herzlich dazu ein, sich zu den kommenden Vor-Ort-Gottesdiensten und anderen Angeboten anzumelden und teilzunehmen.

Anmeldung im Pastorat: telefonisch oder per Mail

Wiederaufnahme von Gemeindeleben vor Ort

Wiederaufnahme von Gemeindeleben vor Ort – in reduzierter Form

Der Gemeindevorstand hat am vergangen Mittwoch beschlossen, wie wir in den nächsten 6 Wochen als Gemeinde unterwegs sein werden.

Wir werden in den nächsten 6 Wochen abwechselnd Online-Sofagottesdienst und Vor-Ort-Gottesdienst feiern. Beide Gottesdienstformen haben Vor- und Nachteile, beide Formen sind nicht mit unseren gewohnten Gottesdiensten zu vergleichen. Es wird auch vor Ort alles sehr anders und ungewohnt sein! In den nächsten Wochen werden die beiden Gottesdienstformen jeweils um 10.30 beginnen. Für den Gottesdienst vor Ort ist einiges zu beachten. Bitte lest euch die Hinweise aufmerksam durch.

Was beim „Vor-Ort-Gottesdienst“ zu beachten ist:

  • Gottesdienstbesuch ist nur mit Anmeldung bis Freitag 12 Uhr vor dem jeweiligen Gottesdienst möglich. Telefonisch: 06221-413745 oder per Mail: gemeinde.heidelberg@emk.de
  • Die Teilnahme ist auf 16 Personen beschränkt.
  • Mindestens zum Hereinkommen und Herausgehen ist ein Mundschutz zu tragen, der selbst mitgebracht werden soll.
  • Es sind zwei Meter Abstand einzuhalten, sowohl vor und nach, als auch während des Gottesdienstes. Ausgenommen hiervon sind Personen aus dem gleichen Haushalt.
  • Auf Hand geben und andere Berührungen wird verzichtet.
  • Wer die Kirche betritt muss sich die Hände desinfizieren.
  • Der Gottesdienst dauert etwa 45 min, von 10.30-11.15 Uhr.
  • Alle Anwesenden müssen mit Name und Adresse in eine Liste eingetragen werden, die 21 Tage aufgehoben wird.
  • Wir müssen Menschen bereitstellen, die als Ordner_innen, die Liste führen und auf Einhaltung der Schutzmaßnahmen achten. Das ist nicht angenehm, aber Pflicht. Bitte habt Verständnis dafür und nehmt ggf. die Hinweise freundlich an.
  • Nach dem Gottesdienst wird die Kirche möglichst zügig verlassen. Auch vor der Kirche darf sich keine Menschenansammlung entwickeln.
  • Kollekte wird am Ausgang in ein Körbchen gelegt.
  • Jede und jeder muss in Eigenverantwortung entscheiden, das Ansteckungsrisiko, das trotz aller Hygienemaßnahmen besteht, einzugehen.
  • Jede und jeder, der / die erfolgreich angemeldet ist, darf grundsätzlich am Gottesdienst teilnehmen. Das ist aber ausdrücklich keine Erwartung. Wer auch immer sich dabei nicht wohl fühlt oder Sorge hat, bleibt natürlich Teil der Gemeinde, bleibt aber bitte zu Hause. Das gilt für alle, unabhängig davon, ob sich jemand einer Risikogruppe zugehörig fühlt.

Gottesdienst im Online-Meeting

Am Sonntag, 3. Mai, feierten einige aus unserer Gemeinde einen gemeinsamen Gottesdienst. Getroffen haben wir uns im Online-Meeting und haben uns ausgetauscht, Bibel gelesen und miteinander gebetet. Es war schön, so Verbundenheit miteinander zu spüren.

Natürlich bleibt die Hoffnung, dass wir bald wieder in der Kirche am Markt miteinander Gottesdienst feiern können. Aber doch war so eine Gemeinschaft möglich. Es hat gut getan einander zu sehen, zu hören und zusammen zu sein.