Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag: „Heilendes Erinnern“

Fünfhundert Jahre nach der Reformation ist es an der Zeit, den Blick zu weiten. Nicht nur hin auf eine breite Ökumene, mit der sich in den Kirchen die Vielfalt des Glaubens widerspiegelt, sondern auch darauf, dass durch die kirchlichen Reformen im Zuge der Reformation nicht nur eine Trennung in zwei große Konfessionen stattgefunden hat, sondern viele (in Deutschland) kleine Kirchen und Gemeinschaften davon betroffen waren und sind.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Heidelberg, zu der 11 Kirchen als Voll- oder Gastmitglieder gehören, schafft seit vielen Jahrzehnten eine Verbundenheit zwischen diesen Gemeinschaften und trägt sie nach außen durch öffentliche Veranstaltungen wie gemeinsame Gottesdienste und Seminartage.

In diesem Jahr feiern die ACK-Kirchen gemeinsam den Pfingstgottesdienst in der Heiliggeistkirche an Pfingstmontag. Sie machen damit sichtbar, dass der Geist Gottes, der an Pfingsten die Nachfolger Christi ermutigt hat, von ihrem Glauben öffentlich zu sprechen, nicht trennen, sondern verbinden will. Daher steht der Gottesdienst unter dem Motto „Heilendes Erinnern“. Im gemeinsamen Feiern und Beten und aus der Einsicht und dem Bekenntnis, dass im Zuge der Reformation nicht nur die großen Kirchen eine schmerzhafte Trennung erfahren haben, sondern auch viele kleine Kirchen mit Gewalt unterdrückt und verfolgt wurden, soll hier ein Zeichen der Versöhnung gesetzt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen lädt ein zum Gottesdienst am Pfingstmontag, den 5. Juni, um 11.00 Uhr in die Heiliggeistkirche. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Christoph Georgii Trio mit Jazzklängen gestaltet. Anschließend laden die ACK-Kirchen alle Besucher zu einem kleinen Imbiss in der Kirche ein.

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Heidelberg

ACK

Bethanien Sternenkinder-Café

Unser Sternenkinder-Café findet monatlich, im am 2. Montag im Monat für Eltern von vor, bei oder kurz nach der Geburt verstorbener Kinder statt. Bis zu 12 betroffene Eltern kommen an den Abenden, um ihrer Trauer Raum zu geben, sich auszutauschen, weinen zu dürfen, reden zu dürfen und die verstorbenen Kinder in den Mittelpunkt zu stellen. Wir spüren, dass wir hier einen wichtigen Ort schaffen, der vielen Eltern von so früh verstorbenen Kindern fehlt. Wir sind dankbar, wenn die Arbeit weiter im Gebet begleitet wird.logo

Grenzen überwinden

Am Sonntag Rogate feierten wir einen schönen und abwechslungsreichen Missionsgottesdienst. Das Thema war „Grenzen überwinden“. Grenzen überwinden ist gar nicht leicht. Grenzen ziehen fällt uns viel leichter. Jesus wiederum überwand Grenzen immer und immer wieder. Das stieß vielen seiner Zeitgenossen übel auf. Und auch den ersten Christen fiel es nicht leicht im Geist der Grenzüberwindung, den Jesus vorgelebt hat, weiterzuleben. So ging es in der Predigt um Paulus, der auf seiner Reise nach Philippi nicht nur Landesgrenzen überwand und um Lydia, die erste Christin in Europa wurde und in deren Haus die erste christliche Gemeinde in Europa entstand. Und auch wir heute sind herausgefordert Grenzen wahrzunehmen und zu überwinden. Unsere Missionsbeauftragte, berichtete außerdem von der Arbeit unserer Kirche in Malawi und der Missionsfamilie Schmidt, die gerade in Malawi ihren Dienst tun.

Viele brachten auch ihre „Missionsbüchsen“, also Spardosen, die für die Weltmission unserer Kirche gefüllt werden, mit, um sie leeren zu lassen.

 

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